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Antrag 04/19 - Vorort kaufen und fair handeln

fairtrade oder lokal gekauft
fairtrade oder lokal gekauft

Antrag

Bei Rats- und Ausschusssitzungen sowie in den Einrichtungen der Stadtverwaltung / Gemeindeverwaltung und den Eigenbetriebe wird zukünftig nur noch Kaffee und Tee mit dem TRANSFAIR-Gütesiegel für Fairen Handel ausgeschenkt und Produkte aus regionalem Anbau bevorzugt.


Begründung
Es gibt viele gute Gründe, die Idee des Fairen Handels, lokale Händler und Anbieter zu unterstützen. So gibt TRANSFAIR jedem von uns eine Möglichkeit, mit kleinen Schritten die Welt ein wenig zu fair-ändern und damit konkret Verantwortung wahrzunehmen. Denn Kaffee und Tee gehören bei uns zum Alltag. Aber für Millionen Menschen in der ”Dritten Welt” sind diese Produkte kein alltäglicher Genuss. Für sie stellen Anbau, Pflege, Ernte und Verkauf ihrer Produkte die Erwerbsgrundlage dar. Doch oft können Menschen von dem, was sie für ihre harte Arbeit erhalten, kaum überleben. Die schwankenden Weltmarktpreise bedrohen, in der ohnehin schon prekären Situation, häufig die Existenz gerade von Kleinbauern und deren Familien. Dies muss sich ändern - ein Schritt in die richtige Richtung ist der Faire Handel. TRANSFAIR e.V. garantiert, dass die Importeure den Produzenten einen Mindestpreis, und bei höherem Weltmarktpreis einen Aufschlag zahlen, langfristige Lieferverträge eingehen und gegebenenfalls eine Vorauszahlung leisten.

 

Über die Verwendung des Mehrerlös aus Fairem Handel entscheiden die Produzenten selbst. Zusätzlich kann durch die Nutzung lokaler Anbieter und Händler ein kleiner Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden (kürzere Transportwege) und zum anderen wird die lokale Wirtschaft unterstützt.

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